Lina, 1979 in Schweden geboren, studierte zunächst Kunstgeschichte, Malerei und Fotografie, bevor sie nach England ging, wo sie am Kent Institute of Art and Design Schmuck- und Accessoiredesign studierte. An der Universität Kalmar machte sie dann ihren Abschluss in Produktdesign mit dem Schwerpunkt Glasdesign. Lina hat einige ihrer Objekte im Rahmen der Mailänder und Stockholmer Möbelmessen ausgestellt. Ihre seit März 2009 bei Spreeglanz entwickelten Schmuckstücke drehen sich um Gegenstände und Materialien des Alltags, sogenannte objets trouvés. In Silber und goldplattiertem Silber galvanoplastisch festgehaltene Teebeutel und auf dem Flohmarkt gefundene, ihren Herkunftsorten nicht mehr zuzuordnende Schlüssel wirken romantisch und verspielt und bereiten konzeptionell schon den Weg zu Linas Entwürfen aus dekonstruierten Fahrradketten. Durch das Zusammenbringen von Perlen mit dem avantgardistischen Stahlelement bekommen die Colliers, Armbänder und Ringe ein zeitgenössisches Flair. „Menschen aller Epochen haben Perlen auf eine Schnur aufgezogen, um sich mit ihnen zu schmücken. Ich mache es auf diese Weise.“ Linas Aufenthalt bei Spreeglanz ist seit July 2011 beendet, sie bleibt Spreeglanz aber als freier Mitarbeiter erhalten.
Lina Lundberg










